Das ist eine sehr schöne Erinnerungsseite geworden und ich freue mich, dass sie nun steht. Ich habe Udo 2004 kennengelernt, als ich ihn zuhause in Düsseldorf besucht habe, um mit ihm über die Bildungsarbeit und Heinz Dürrbeck zu sprechen, über den ich damals meine Arbeit geschrieben habe. Die Gespräche mit ihm haben mir viel geholfen. Allerdings habe ich erst später verstanden, dass er und Dürrbeck wohl eher entgegengesetzte Positionen zur Bildungsarbeit vertreten haben; vermutlich hätte ich mich mit auch gestritten. Anschließend hatte ich mit ihm zu tun, als wir eine Ausstellung in der FES in Bonn gezeigt haben und er einmal als "Zeitzeuge" bei einer gemeinsamen Konferenz von FES und HBS auftrat. Ich glaube, dies war ein typischer Abend. Udo hat erzählt und erzählt, ohne Manuskript, aber auch auch ohne sich an unsere Vorgaben und vorherausgemachten Fagen zu halten. Als wir dann irgendwann darauf aufmerksam machten, dass wir auf die Zeit achten müssten, war das kein Problem. Er sprach noch eine Minute und endete - und die Geschichte war insgesamt rund.